„Grüne Kompetenz
für unsere Region”

Kreativer Winterschmuck fürs Grab

Kunstvolle Arrangements und Abdeckungen setzen wirkungsvolle Akzente in der winterlichen Grabgestaltung

Der November ist traditionell dem Gedenken an die Verstorbenen gewidmet. Zugleich läutet er den Winter ein, der das Bild der Friedhöfe verändert. So werden auf den Gräbern die herbstlichen Spätblüher von der Winterabdeckung mit dauerhaften Arrangements abgelöst. Kunstvolle Gestecke, Blumenschalen, Kränze, Frischblumen auf Tannenzweigen sorgen in der kalten und dunklen Jahreszeit dafür, dass das Grab nicht trostlos wirkt.

Friedhofsgärtner halten vor Ort für die Angehörigen ein breites Sortiment bereit und beraten auch gerne bei der winterlichen Grabgestaltung. „Die Eindeckung kann komplett mit Nordmanntanne gestaltet werden oder als Blautannenbeet in Kombination mit verschiedenen Koniferengrün. Passend zur Grabstelle fertigen wir individuelle Gestecke aus Naturmaterialien, die bis zum Frühjahr auf dem Grab verbleiben“, beschreibt Bernd Haase, Vorsitzender der Fachgruppe Friedhofsgärtner im Verband, die vielfältigen Möglichkeiten der Winterabdeckung.

In manchen Regionen werden die Gräber im Winter mit akkurat gesteckten Mustern aus Zwei-gen von Blaufichte, Edel-Tanne, Wacholder oder Scheinzypresse abgedeckt, die interessante Effekte erzielen. Reizvolle farbliche Kontraste ergeben sich mit Hagebutten oder roten Beeren von Stechpalme, Eibe oder Strauchmispel. Symbolisch steht die Abdeckung wie auch die bo-dendeckende ganzjährige Bepflanzung für die Decke, die auf den Verstorbenen gelegt wird und diesen beschützt.

Spätestens am Totensonntag, der als letzter der Gedenktage in der zweiten Novemberhälfte liegt, kommt die ganze Palette winterlicher Grabgestaltung zum Einsatz. Neben Kränzen und Gestecken mit Islandmoos, verschiedenem Tannen- und Koniferengrün sowie Zapfen und getrockneten Fruchtständen gehören dazu auch Frischblumen: „Rosen, Nelken oder Chrysanthemen auf Tannen- oder Stechpalmenzweigen sind eine beliebte Kombination für den winterlichen Grabschmuck“, erläutert Bernd Haase.

Das I-Tüpfelchen auf dem winterlich geschmückten Grab sind besonders in der Adventszeit und zu Weihnachten liebevoll geschmückte Christrosentöpfe. Wissenswertes und weitere Tipps zur jahreszeitlichen Bepflanzung und Schmückung des Grabes erhalten Interessierte bei ihrem Friedhofsgärtner vor Ort. Dieser bietet ihnen auch Beratung und komplette Dienstleistungen rund um das Grab an: von der Neuanlage und Gestaltung einer Grabstätte bis hin zur langfristigen Dauergrabpflege. BdF/GVBB