„Grüne Kompetenz
für unsere Region”

Lavendel verleiht mit seinem silbrigen Laub herbstlichen Gefäßen eine edle Note. Foto: Kientzler

Tipps für die Gestaltung herbstlicher Gefäße

Kombinieren leicht gemacht

Besonders stimmungsvoll wirken Pflanzgefäße in warmen, gedeckten Farben, auch geflochtene Exemplare oder solche aus Zink passen sehr gut zu herbstlichen Bepflanzungen. Achten Sie bei der Gefäßauswahl auf Abzugslöcher im Boden oder sorgen Sie mit Kies und einem darüber liegenden Vlies unten im Gefäß dafür, dass überschüssiges Wasser aus der Erde abziehen kann.

Kombinieren leicht gemacht

Pflanzen mit verschiedenen Höhen und Wuchsformen ergänzen sich gut und sorgen für ein harmonisches Erscheinungsbild. Entsteht dennoch einmal eine optische Lücke sorgen Accessoires wie Stecker oder Naturmaterialien wie Zierkürbisse oder Zapfen für Akzente. Ton-in-Ton oder kontrastreiche Farben – das ist Geschmackssache. Warme Rot- und Orangetöne kommen in der Herbstsonne ebenso zur Geltung wie trendiges Violett oder Pink. Wer es elegant mag, hat eine große Auswahl an Pflanzen mit silbrigen Blättern oder gelb gemustertem Laub, das in der Sonne golden leuchtet.

Gestaltungstrick Zahlenmagie

Egal, ob es um die Bepflanzung eines einzelnen Gefäßes geht, oder darum, mehrere Töpfe und Kübel als Gruppe anzuordnen, die Grundregel lautet: Achten Sie stets auf eine ungerade Anzahl von Einzelelementen! Setzen Sie also beispielsweise drei Pflanzen zusammen in ein kleineres Pflanzgefäß oder fünf Stück in einen größeren Kübel, aber verwenden sie niemals zwei, vier oder sechs Exemplare. Der Grund: Ungerade Zahlen empfinden wir optisch als angenehm, eine gerade Anzahl jedoch nur dann, wenn die Elemente symmetrisch angeordnet sind – also beispielsweise je ein Topf an jeder Ecke einer quadratischen Terrasse.

Attraktiv bis zum nächsten Frühjahr Unter den zahlreichen Herbstschönheiten sind viele immer- oder wintergrüne Pflanzen, die ihre Blätter bis zum kommenden Frühling behalten. Andere treiben im Frühjahr neu aus. Es lohnt sich also, diesen Pflanzen ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken, damit sie die kalte Jahreszeit gut überstehen. Da die Gefahr von Frostschäden für Kübelpflanzen höher ist als für Beetbewohner, sollten Sie die Töpfe vor den ersten strengen Frösten auf ein Stück Styropor stellen und gut mit Noppenfolie oder mit Stroh gefülltem Kaninchendraht umwickeln. Eine mit einer dekorativen Schleife zusammengehaltene Hülle aus Sackleinen sorgt für eine schöne Optik. Immergrüne Pflanzen, wie Bergenien, Buchs oder Zwerg-Nadelgehölze, benötigen zudem an frostfreien Tagen gelegentlich etwas Wasser, damit sie keine Trockenschäden erleiden.

BGV/GMH