„Grüne Kompetenz
für unsere Region”

Deutsche Blumenfee mit Wurzeln in der Lausitz

33-jährige Floristmeisterin ist für ein Jahr das Gesicht der grünen Branche

Mit Corina Krause hat am 29. September eine Berlinerin das Amt der Deutschen Blumenfee übernommen. Ein Jahr lang wird sie die grüne Branche in der Öffentlichkeit und gegenüber den Medien repräsentieren.

Geboren in Cottbus und aufgewachsen in der Lausitz hat die neue Deutsche Blumenfee schon von Kindesbeinen an Gärtnerluft geschnuppert. In der Gärtnerei des Vaters in Forst hat sie das Arbeiten mit Blumen und Pflanzen lieben gelernt. Das Unternehmen Paul Engwicht Gartenbau und Baumschule wurde 1901 vom Urgroßvater gegründet. Die Tradition wurde vom Großvater, vom Vater Hans-Rainer Engwicht weiter geführt und heute ist Bruder Thomas Engwicht Inhaber des gärtnerischen Unternehmens.

Nach erfolgreicher Ausbildung zur Floristin und später zur Floristmeisterin hat es Corina nach Berlin verschlagen. In Ihrer „Grünen Ecke“ in Berlin inszeniert sie mit viel Gespür für das Wesen der Blumen und Pflanzen dekorative Floristik. Gerne stellt sich die neue Deutsche Blumenfee floristischen Herausforderungen, so z.B. auf der BUGA in Havelberg oder der Weltmeisterschaft der Floristen in Berlin. Als Gesicht der Grünen Branche sieht sie sich vor allem als Botschafterin für das Miteinander im Gartenbau und wirbt für die Attraktivität des Berufsbildes.

Von einer Fachjury ausgewählt, wurde sie zum Deutschen Gartenbautag am 29. September 2016 in Berlin offiziell von Eva Kähler-Theuerkauf, der Vorsitzenden des BVE/BVZ-Werbeausschusses, in das Amt eingeführt. Mit dabei waren auch Vater und Mutter, die sich diese Gelegenheit nicht nehmen ließen und ihrer jüngsten Tochter viel Erfolg in ihrem Amt wünschten.

Verabschiedet wurde die Deutsche Blumenfee 2015/2016, Alexandra Berchtenbreiter. Nach einem erfolg- und terminreichen Jahr übergab sie ihr Amt feierlich an ihre Nachfolgerin. ZVG-Präsident Jürgen Mertz dankte ihr für ihr Engagement und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute. Text: ZVG/GVBB, Foto: ZVG