„Grüne Kompetenz
für unsere Region”

Advents- und Tannenbaumsaisoneröffnung am 21.11.2018

An die Bäume, fertig, - los!

Unter dem Motto „An die Bäume, fertig, - los!“ erfolgt am Mittwoch, den 21.November 2018 um 11.00 Uhr der offizielle Startschuss in die Brandenburger Advents- und Weihnachtsbaumsaison in der Dubrauer Baumschule, Jether Weg 3, 03149 Wiesengrund OT Dubrau.

Angesichts der noch warmen Temperaturen ist es kaum zu glauben, aber bald ist es wieder soweit: dann erstrahlt der Weihnachtsbaum wieder in vollem Glanz.

In den meisten Familien wird Weihnachten nach wie vor zu Hause traditionell mit einem eigenen Weihnachtsbaum, in der Regel einem echten Naturbaum, gefeiert. Denn der Duft eines natürlichen Baumes ist für die meisten Menschen unverzichtbar und durch nichts zu ersetzen. Ebenso ist es Teil der Tradition, den eigenen Weihnachtsbaum selber auszusuchen, zu schmücken oder zu schlagen. So werden auch in diesem Jahr wieder Tausende Bäume in Berliner und Brandenburger Wohnzimmern, Büros oder Plätzen aufgestellt werden.

Wer sich seinen Baum ganz individuell aussuchen möchte, der begibt sich am besten ins Berliner Umland. In Brandenburg werden auf einer Fläche von 2,2 ha Nadelgehölze zur Anzucht von Weihnachtsbäumen in insgesamt 9 Baumschulen angebaut.

In unserem Raum gibt es viele interessante Baumschulen, Gärtnereien oder Förstereien, die Nadelbäume zum Kauf bzw. zum selber Schlagen anbieten – von Kiefern über Fichten, Douglasien bis hin zu Tannen. Bei vielen Anbietern können Sie die Wahl Ihres Weihnachtsbaumes gleichzeitig mit einem gemütlichen Aufenthalt am Lagerfeuer bei Glühwein und Lebkuchen verbringen.

Viele Gärtnereien bieten darüber hinaus viele stimmungsvolle Adventausstellungen und geben kreative Anregungen für adventliche Kränze, Gestecke und Dekorationen. Besuchen Sie die Gärtnerei in Ihrer Nähe und genießen Sie stimmungsvolle Stunden.

Dubrauer Baumschule

Im südlichen Brandenburg in Wiesengrund befindet sich die Dubrauer Baumschule. Die von Simone Radatz 1992 nebenerwerblich gegründete Baumschule ist rund 24 Hektar groß. Im Jahr 2004 meldete die ursprünglich gelernte Tierpflegerin Simone Radatz schließlich die Dubrauer Baumschule als Haupterwerb an. Mittlerweile hat die Baumschule im Süden Brandenburgs rund 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

In der Baumschule, deren reines Baumschulgelände rund 2,5 ha umfasst, finden sich Solitäre, Haus- und Obstbäume, Rosen, über 800 verschiedene Koniferen-Sorten, ca. 90 verschiedene Rhododendrenarten und Azaleen, Gartenbonsai, Stauden, Kletterpflanzen, Heide und Weihnachtsbäume. Letztere wurden auf rund sieben Hektar gepflanzt. Auch viele Raritäten sind in Wiesengrund zu finden. So z.B. verschiedene Schirm- und Sicheltannen, Hänge- oder Säulenformen der Kiefer, Tanne und Fichte sowie seltene Gehölze wie Amberbaum, Schneeflockenstrauch, Gleditschie mit rotem und gelbem Laub, der Götter- sowie der Eisenbaum. Ein Fokus der Baumschule liegt auf Obstgehölzen, darunter 400 verschiedene Apfelsorten und viele ältere Sorten wie z.B. Boiken, Hasenkopf oder Gubener Warraschke und andere. „Wir veredeln für unsere Kunden Ihre alten Lieblingsobstsorten. Die Kunden können uns zur Jahreswende geschnittene Reiser vorbeibringen und im Herbst ihren speziellen Obstbaum bei uns wieder abholen. Ergänzend bieten wir auch Schnitt- und Veredelungsseminare, für die, die lieber selber tätig werden wollen“, so die 52-jährige Agraringenieurin.

Gleiches gilt für die Gartengestaltung. In dem über 3000 m² großen Schaugarten können die Besucher verweilen und sich von den attraktiven Gestaltungsbeispielen, z.B. 13 verschiedene Heckenwuchsformen, inspirieren lassen. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Garten-Bonsais, die aus verschiedenen Wacholder-, Zypressen-, Kiefer- und Tannenarten durch Schnitt herangezogen und weiter geformt werden. Sie sind ein attraktiver Blickfang auf Freiflächen. Viele Kunden, die nicht immer nach Wiesengrund kommen können, nutzen mittlerweile auch den Online-Shop „geschickt-pflanzen.de“, der von der Tochter Stine Radatz betrieben wird.

Besonders begehrt bei den Dubrauer Baumschul-Kunden sind auch spezielle Events zum Muttertag, zur Landpartie das Obstfest oder zu Weihnachten das traditionelle „Weihnachtsbaum-Schlagen“, das immer mehr Besucher anzieht. Die meisten Kunden entscheiden sich für die frisch geschlagene Stechfichte (Blautanne), können aber auch zwischen Schwarzkiefern, Serbischen Fichten, Coloradotannen, Nikko-Tannen oder Douglasien wählen.

Die Weihnachtsbaumkulturen der Dubrauer Baumschule sind unbehandelt; die Baumstreifen werden durch Shrop-Shire-Schafe beweidet bzw. gemäht. Dieses Jahr war für viele Baumschulen durch die anhaltende Hitze und den Wassermangel eine besondere Herausforderung. In der Dubrauer Baumschule haben 50 % der Neupflanzungen nicht überlebt, so dass diese nachgepflanzt werden müssen.

Tipps zur Pflege von Weihnachtsbäumen

Weihnachtsbäume sollten frisch in die Wohnung gelangen und bei sehr kalter Witterung nicht unvermittelt in ein über 20° aufgeheiztes Wohnzimmer gebracht werden. Solche Bäume können einen „Schock“ erleiden, der dazu beiträgt, die Nadeln früher zu verlieren. Beim Händler gekaufte Bäume sollten zuhause möglichst rasch dem Netz entnommen werden. Ein mit Wasser gefüllter Weihnachtsbaumständer tragen ebenso zur längeren Frische des Weihnachtsbaumes bei.