„Grüne Kompetenz
für unsere Region”

Vom grünen Herzen zum Traumberuf

Euer Herz schlägt grün? Das Hobby zum Beruf zu machen ist für viele der Lebenstraum, doch wenige wagen diesen Schritt.

Wenn ihr einen grünen Daumen und Spaß am Gärtnern habt, muss der Traumberuf nicht weit weg sein. Es gibt verschiedene Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie Quereinsteiger Optionen, die dieses ermöglichen. Die Arbeit als Gärtner oder generell in der Natur ist für viele eine echte Bereicherung. Ob aktiv im auf dem Feld und im Gartenbau Betrieb oder technischer in einem Gewächshaus, der Weg vom Hobby zum Traumberuf ist einfacher als gedacht.

Die Ausbildung zum Gärtner

... selbst kann entweder in der Schule oder aber auch dual in Berufsschule und Betrieb gleichzeitig absolviert werden. Dabei stehen  sieben unterschiedliche Gärtner-Fachrichtungen zur Auswahl, für die es bundesweit die selben Ausbildungsrahmenverordnungen gibt. Dazu gehören:

  • Baumschule,
  • Friedhofsgärtnerei,
  • Garten- und Landschaftsbau,
  • Gemüsebau,
  • Obstbau,
  • Staudengärtnerei
  • und Zierpflanzenbau.

 Mit der Liebe zu Flora und Natur, der Freude am Kontakt zum Kunden, der Begeisterung für Technik und mit der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung stehen dir im Gartenbau alle Türen offen!  Denn gärtnerische Experten der einzelnen Fachrichtungen sind rar und überall gesucht.

Auch für Quereinsteiger gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Beruf des Gärtners auszuüben. Erste Erfahrungen können in Praktika oder in befristeten Berufsanstellungen gesammelt werden. Die Umschulung zum Gärtner ist möglich wie auch diverse gärtnerische Qualifizierungen.

Wer noch einen Schritt weitergehen will, dem eröffnen sich interessante Perspektiven wie das phytotechnologisches Studium, der gärtnersiche Meisterbrief oder die Selbständigkeit. Da regionale Produkte (Obst, Gemüse, Kräuter) derzeit boomen, ergeben sich große Chancen für kreative Experten wie den Gärtner. Begünstigt wird die eigene berufliche Existenz durch den demografischen Wandel: Viele Gartenbau Betriebe suchen Nachfolger.

Voraussetzungen und Befähigungen für die Ausbildung zum Friedhofsgärtner

Du solltest mindestens über einen Hauptschulabschluss verfügen. Auch wenn es keine rechtliche Vorgabe hierfür gibt, stellen viele Ausbildungsbetriebe einen Bewerber vor allem dann ein, wenn er diese Mindestanforderung erfüllt. Hinzu kommt – insbesondere wegen der körperlichen Aspekte der künftigen Tätigkeit – auch eine entsprechende Tauglichkeit. So schön das Arbeiten in und mit der Natur ist, bedenke dass dieser Beruf bei allen nur denkbaren Witterungszuständen (also auch bei Regen, Schnee sowie bei großer Hitze und Kälte) ausgeübt wird. Hinzu kommt eine manchmal ungünstige Körperhaltung bei der Arbeit (z. B. Bücken oder Knien), so dass keine hinderlichen Vorerkrankungen vorhanden sein sollten. Kraft und Geschicklichkeit sind in der Friedhofsgärtnerei von Vorteil. Und nicht zuletzt sind Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen wichtige Voraussetzungen für diesen Beruf.

Verdienst und Ausbildungsvergütung

 

 

Neben dem Dank der Hinterbliebenen für Dein einfühlsames Begleiten und die sorgsame Umsetzung der individuellen Wünsche zur Grabstätte variiert der Verdienst eines Gärtners oder einer Gärtnerin in der Friedhofsgärtnerei je nach Bundesland und Arbeitgeber. Da nicht wenige Friedhöfe in öffentlicher Trägerschaft stehen, gelten die entsprechenden Tarifverträge für den Öffentlichen Dienst oder die Tarifverträge von Berlin und Brandenburg. Friedhofsgärtner können im ersten Jahr der Festanstellung nach ihrer Ausbildung – je nach tariflichen Wochenstunden – etwa ab 2.200 EUR brutto verdiienen. Wenn Du Dich  für eine Weiterbildung zum Gärtnermeister/in entscheiden solltest, erhöht sich dein Verdienst entsprechend auf über 3.100 EUR brutto. Abweichende Einkommenstarife sind bei privaten Friedhofsgärtnereien möglich, oft orientieren sich die Bezüge aber auch hier am allgemeinen Lohnniveau der Branche.

Verdienstausfälle wirst Du als Friedhofsgärtner in Deinem Leben nicht hinnehmen müssen. Die Seltenheit des Berufes machen Dich zu einem nachgefragten Experten, der sich sein Arbeitsumfeld aussuchen kann.

 

Bewerbungen für eine Ausbildung zum Friedhofsgärtner sind bei privaten Friedhofsgärtnerein oder oft auch über die Grünflächenämter in den Städten und Gemeinden von Brandenburg und Berlin möglich. Die Chancen, einen Ausbildungsplatz in deiner Nähe zu finden, stehen also gut.

Grundsätzlich solltest du zunächst prüfen, ob die von dir favorisierte Friedhofsgärtnerei zukünftige Azubis gern persönlich kennenlernen will und ein schriftliches Bewerbungsschreiben daher sinnvollerweise direkt vor Ort abzugeben wäre, oder ob die Online-Bewerbung besser ist.

Denke stets daran, neben dem eigentlichen Bewerbungsschreiben (in dem du gut erklären solltest, warum du gern Friedhofsgärtner werden möchtest) immer auch einen vollständigen tabellarischen Lebenslauf einzureichen. Auch die letzten beiden Schulzeugnisse dürfen nicht vergessen werden. Die Angabe deiner Telefonnummer für Rückfragen rundet eine gute Bewerbung ab. Viel Erfolg !

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