„Grüne Kompetenz
für unsere Region”

#Einheitsbuddeln: 30.000 Bäume für Brandenburg

Die Mitmach-Aktion zum Tag der Deutschen Einheit #Einheitsbuddeln lässt 30.000 neue Bäume in Brandenburg wachsen. Ein Teil wurde bereits in die Erde gebracht. Darunter sind 8.000 junge Buchen, die nun im uckermärkischen Grumsiner Forst stehen. Weitere Pflanzaktionen mussten coronabedingt ins kommende Jahr verlegt werden. Unterstützer der Aktion sind Unternehmen und Verbände. Zudem beteiligten sich bundesweit Bürgerinnen und Bürger bei privaten Pflanzpartys an der Aktion. „Das ist angesichts der Corona-Pandemie eine beachtliche Zwischenbilanz", ist Ministerpräsident Dietmar Woidke erfreut. 

Woidke betonte immer wieder: „Der Landesregierung ist es eine Herzensangelegenheit, das #Einheitsbuddeln zu unterstützen.  Brandenburg ist ein Waldland. Diesen großen Reichtum wollen wir auch für künftige Generationen bewahren und so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ich freue mich, wenn sich noch viele Brandenburgerinnen und Brandenburger an der Aktion beteiligen."

Schleswig-Holstein hatte das #Einheitsbuddeln im Jahr 2019 als neue Tradition rund um den Tag der Deutschen Einheit ins Leben gerufen. Neben größeren Pflanzaktionen sollten möglichst viele Menschen in ganz Deutschland dazu ermuntert werden, sich durch das Pflanzen von Bäumen für mehr Lebensqualität, mehr Grün in den Orten und für den Klimaschutz zu engagieren. Brandenburg als Ausrichter der Jubiläums-Einheitsfeiern in diesem Jahr hatte die Aktion aufgegriffen. Auch der gegenwärtige Bundesratspräsident, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff, kündigte an, das #Einheitsbuddeln im Jahr 2021 fortzusetzen.

Höhepunkt der diesjährigen Aktion #Einheitsbuddeln war auf Einladung des damaligen Bundesratspräsidenten, Brandenburgs Ministerpräsident Woidke, die Pflanzung von 16 „Bäumen der Einheit" im Rahmen der EinheitsEXPO. Die Bäume und deren mehrjährige Pflege wurden von den 16 Bundesländern, der Stadt Potsdam sowie der Fielmann AG finanziert. Woidke und seine Amtskollegen Michael Müller (Berlin), Reiner Haseloff (Sachsen-Anhalt) und Bodo Ramelow (Thüringen) sowie vier Minister, Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aus weiteren Bundesländern nahmen an der Pflanzung der drei Meter hohen Zierkirschen an der Potsdamer Havelbucht teil und gossen sie an.

Rund um den 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, folgten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger deutschlandweit dem Aufruf der Brandenburger Landesregierung und pflanzten bei über 40 privat organisierten Pflanzpartys Bäume. Über die zentrale Webseite der Einheitsfeier konnten sie die Pflanzpartys anmelden, Werbematerial der Aktion herunterladen sowie Informationen zu Baumarten und Pflanztipps abrufen.  

Mehrere Pflanzaktionen mussten und müssen coronabedingt ins kommende Jahr verlegt werden. Neben den 8.000 Buchen für den Grumsiner Forst, die die Firma EDEKA Minden AG spendete, soll auch ein neues Waldstück im Norden Brandenburgs entstehen. Dafür spendet das Unternehmen EDEKA Nord mehr als 15.000 Bäume, die nun vermutlich im Februar gepflanzt werden. Die Firma Fielmann spendet 4.500 Rotbuchen für einen Wald bei Premnitz. Zudem sind Pflanzaktionen mit Unterstützung des Wind- und Solaranlagenbetreibers wpd geplant.

Der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg e.V. wird  diese Aktion für mehr Grün und Klimaschutz auch zukünftig unterstützen und dafür werben. Die in Form von Videos produzierten Tipps, wie z.B. zum Pflanzloch, zur Baumart, zum Standort oder etwa zur Bodenqualität, können dann auch zukünftig über social media abgerufen und geteilt werden .... https://www.facebook.com/gartenbau.bb oder https://instagram.com/gartenbauverband