„Grüne Kompetenz
für unsere Region”

#Einheitsbuddeln geht weiter

In acht Naturparken und Biosphärenreservaten finden Baumpflanz-Aktionen statt.

Auch im Oktober und November wird in Brandenburgs Nationalen Naturlandschaften fleißig gebuddelt. In acht Naturparken und Biosphärenreservaten finden Baumpflanz-Aktionen statt. Die Aktionen sind Teil des 2019 eingeführten „Einheitsbuddeln“, das in diesem Jahr zum zweiten Mal rund um den Tag der Deutschen Einheit bundesweit stattfindet.

Grund zum Feiern gibt es in Brandenburgs Nationalen Naturlandschaften gleich dreifach: die Deutsche Einheit, die Verabschiedung des Nationalparkprogramms der DDR sowie die Ausweisung der ersten Nationalen Naturlandschaften in Brandenburg jähren sich zum 30sten Mal. Mit vielfältigen Baumpflanzaktionen in den Naturlandschaften werden diese Jubiläen weiterhin gebührend zelebriert.

30 Apfelbäume aus einem Genressourcen-Projekt alter Sorten werden im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land in Rägelin gepflanzt. Auch „Purpurroter Cousinot“ und „Roter Boskoop“ sind alte Brandenburgische Apfelsorten und werden demnächst im Naturpark Westhavelland auf Streuobstwiesen wachsen.

Im „Garten der Sinne“ im Naturpark Hoher Fläming wird gemeinsam mit dem Naturparkverein Fläming e.V ein alter abgestorbener Apfelbaum durch einen jungen Baum ersetzt.

Auch im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft wird ein Obstbaum zukünftig eine Bürgerwiese verschönern. Zwei Maulbeerbäume pflanzen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Naturpark Dahme-Heideseen zusammen mit der Naturwacht auf dem Gelände der KiEZe Frauensee und Hölzener See. 30 Flatterulmen und Schwarzpappeln werden zusammen mit den Kuratoriumsmitgliedern und den Junior Rangern der Naturwacht nahe Lenzen im Biosphärenreservat Flusslandschaft-Elbe Brandenburg eingesetzt. Junge Eichen werden im Naturpark Nuthe-Nieplitz gemeinsam mit den Förstern in Beelitz gepflanzt. Im Naturpark Märkische Schweiz sind gleich drei Pflanzaktionen geplant: in Kooperation mit der Stadt Buckow wird vor der Grundschule ein abgestorbener Apfelbaum ersetzt, der Radweg R1 wird bei Müncheberg durch eine Hecke aufgewertet und auf dem Mühlenweg zwischen Reichenberg und der Eichendorfer Mühle werden alte Obstsorten nachgepflanzt.

Zu den einzelnen Terminen der Pflanzaktionen wenden Sie sich bitte an die Verwaltungen der jeweiligen Großschutzgebiete.

Für den Gartenbauverband Berlin-Brandenburg e.V. ist diese Aktion für mehr Grün und Klimaschutz eine Herzensangelegenheit. Deshalb unterstützt der Verband das #Einheitsbuddeln auch mit viel Wissen und nachhaltigen Tipps. Zu diesem Zweck hat der Verband zahlreiche Erklärvideos bereitgestellt, die helfen, einen Baum richtig und dauerhaft in die Erde zu bringen. Entsprechende Tipps, wie z.B. zum Pflanzloch, zur Baumart, zum Standort oder etwa zur Bodenqualität, hat der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg e.V. als kurze Erklärvideos unter: https://www.facebook.com/gartenbau.bb zusammengestellt. Die Kurz-Videos mit dem gärtnerischen Know-How können auch auf https://instagram.com/gartenbauverband abgerufen und geteilt werden.

Zugleich betont der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg e.V., dass es mit der einmaligen Baumpflanzung jedoch nicht getan ist. „Das Pflanzen eines Baumes bedeutet eine große und längerfristige Verantwortungsübernahme. Angesichts des vorherrschenden Niederschlagsdefizits und der zu erwartenden Trockenheit nach dem Buddeln gilt es, auch die Anwachspflege über mindestens drei bis fünf Jahre sicher zu stellen“, so Dr. Jende, Geschäftsführer des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg e.V.

Die Baumschulgärtner aus Berlin und Brandenburg helfen Interessierten gerne, wie man den richtigen Baum findet, pflanzt und pflegt. www.gartenbau-bb.de/gaertner-vor-ort/alle-regionen/baumschulen