„Grüne Kompetenz
für unsere Region”

Ruhe-Bewahrer

Superkräfte: Friedhofsgärtner beginnen am Ende, pflanzen für die Ewigkeit und bewahren die Ruhe.

Das sagen die anderen: Für den Friedhofsgärtner ist es nie zu spät.

Random Fact: Der Friedhofsgärtner ist kein aussterbender Beruf.

Das sagst Du: Für den Kunden bewahre ich die Ruhe.

Friedhofsgärtner gestalten, bepflanzen und pflegen Ruhestätten. Sie beraten ihre Kunden einfühlsam bei der Grabgestaltung, organisieren die Anlage der Ruhestätte und informieren über notwendige Leistungen wie z.Bsp. die Dauergrabpflege, weil die Angehörigen oft nicht selbst in der Lage sind, sich um die Ruhestätte zu kümmern. Das Kultivieren von Pflanzen sowie das Arrangieren von Blumenschmuck für Kapellen, Särge und Grabhügel oder Memorial Gärten sind weitere Aufgaben im Berufsportfolio des Friedhofsgärtners.

Schau Dir den Clip der Kölner Friedhofsgärtner an. Auf dem Friedhof tätig zu sein heißt, geeignete Pflanzen zu produzieren, zu kultivieren und zu pflegen, Pläne für Gärten und Beete zumachen, Menschen zu begleiten, Blumen zu binden, Trost zu spenden und Andenken zu würdigen. Es heißt frische Luft zu atmen, die Natur zu genießen, im Winter mehr Zeit zu haben, im Sommer in der Sonne zu sein und nicht zuletzt beste Berufsperspektiven zu haben. Bewahre Ruhe und werde auch Friedhofsgärtner!

Wo arbeitet man?

Der Arbeitsplatz eines Friedhofgärtners ist vielfältiger als nur das Arbeiten auf dem Friedhof. Seine Bereiche liegen auch:

  • in Friedhofsgärtnereien
  • in Friedhofsverwaltungen
  • im Einzelhandel mit Blumen und Pflanzen

Und dort in erster Linie

  • im Freien
  • für Kundengespräche in Verkaufsräumen,
  • für das Züchten und Kultivieren von Pflanzen in Gewächshäusern.

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss und Hauptschulabschluss ein.

Mehr zu Verdienst- und Ausbildungsmöglichkeiten findest du hier: Traumberuf Gärtner.

Worauf kommt es an?

  • Geschicklichkeit (z.B. beim Binden von Kränzen, Grabsträußen und ‑gestecken)
  • Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Gestalten von Gräbern, Auswählen von Grabschmuck)
  • Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt (z.B. beim Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemit-teln, beim Überwachen von Temperatur, Belichtung und Bewässerung in Gewächshäusern)
  • Kundenorientierung (z.B. bei der Beratung über die Grabgestaltung)
  • Umsicht und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Führen von Maschinen und Fahrzeugen)

 

Im Gegensatz zu anderen Berufen bieten sich Dir hernach das gesamte Leben lang interessante Perspektiven: Die Weiterbildung zum Meister oder Techniker, die Aufnahme eines Gartenbau-Studiums und selbst für die Übernahme einer Friedhofsgärtnerei stehen die Chancen in Berlin und Brandenburg bestens. Für Dich als Ruhe-Bewahrer ist alles möglich, das Expertenwissen rund um Friedhöfe und Gräbergestaltung ist gefragter denn je. Offene Stellen findest du HIER.