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Die echte Erdbeerzeit wird von vielen schon sehnsüchtig erwartet, denn mit der Erdbeer-Saison beginnt die fruchtig-süße Genusszeit des Jahres. Zwar kann man seine Erdbeerlust auch schon im Februar im Supermarkt stillen, aber diese Erdbeeren werden aus dem Süden Europas importiert und mit enormen Wasser- und Pestizid-Verbrauch produziert. Anders hingegen die Brandenburger Erdbeeren vom Spreewaldhof in Niewitz: im heimischen Boden mit sparsamer Tropfschlauchbewässerung produziert, kommen sie auf kurzen Transportwegen und geringem CO2-Verbrauch schnell, voll ausgereift mit bestem Geschmack auf den Tisch.

Regionalen Obstanbau stärker unterstützen   

Gärtnerische Betriebe leiden unter dem Kostenanstieg für Betriebsmittel, Energie, dem höheren Mindestlohn sowie neuen Pflanzenschutzbestimmungen. Ein Grund mehr, die heimischen Gartenbaubetriebe zu unterstützen und regionale Erdbeeren vorranging auf den Tisch zu bringen.Um Verbraucher dafür zu sensibilisieren, dass die heimische, echte Erdbeerzeit erst jetzt beginnt, zelebriert der Gartenbauverband öffentlichkeitswirksam den Saisonstart.

Mit der „Königin der Beeren“ sich schön und gesund essen   

Erdbeeren stehen nicht nur für den kulinarischen Sommerauftakt, sondern sind auch gesunde Schlankmacher: Die roten Köstlichkeiten bestehen zu 90 Prozent aus Wasser und sind äußerst kalorienarm. Mit nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm liefern sie dennoch viele Vitamine, darunter auch das abwehrstärkende Vitamin C. Dies liegt mit 60 Milligramm pro 100 Gramm Fruchtfleisch höher als bei Zitronen und Orangen. Zudem enthalten Erdbeeren das ultimative Schönheitsvitamin Biotin, das für frischen Teint, volle Haare und feste Fingernägel sorgt. Das B-Vitamin ist unter anderem auch an wichtigen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt und wirkt sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. Außerdem enthalten die roten Früchtchen viele sekundäre Pflanzenstoffe und wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Phosphor und Eisen.

Gartenbauverband kürt die bienenfreundliche Pflanze des Jahres 2026

Die Bedeutung der Bienen als Bestäuber für Biodiversität und Ernährungssicherheit ist elementar für die Menschheit. Deshalb hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 20. Mai zum Weltbienentag ernannt. Damit unterstreicht die Weltgemeinschaft die Erkenntnis über den dringenden Schutz der Bienen.

Seit 2019 kürt der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg  die „Bienenfreundliche Pflanze des Jahres“: „Majas Mahlzeit“. Der Verband und seine Gärtner möchten damit einen Beitrag zum Schutz von Bienen und für den Erhalt der biologischen Vielfalt leisten.

Heidelbeeren gehören in Brandenburg zu einer beliebtesten Obstarten und stehen bei den Verbrauchern hoch im Kurs. Die regionaler Produktion von Obst und Gemüse, dies hat die Pandemie und der Ukraine-Krieg verdeutlicht, sollte daher langfristig gestärkt und gesichert sein.

Um die auf die Bedeutung regionaler Obst-Produktion sowie deren Hindernisse aufmerksam zu machen, laden wir herzlich zur diesjährigen Eröffnung der Brandenburger Heidelbeersaison ein.

 

Äpfel – Das wichtigste Obst in Brandenburg

Mit einer Anbaufläche von 771 Hektar ist der Apfel das dominierende Obst im Land Brandenburg und prägt maßgeblich die Gesamtobsternte. Nach einem schwierigen Jahr 2024, das von Frost und Hagel geprägt war, rechnen die Obstgärtner 2025 mit einer besseren Ernte. Die Erntemenge wird auf etwa 21.300 Tonnen geschätzt, was eine deutliche Steigerung gegenüber den 3.200 Tonnen des Vorjahres darstellt. Der Ertrag pro Hektar liegt voraussichtlich bei 232 Dezitonnen. Die Ernte 2024 erreichte mit 41 Dezitonnen pro Hektar einen historischen Tiefstand seit 1991. Ursächlich dafür war der Kälteeinbruch Ende April, der zu erheblichen Frostschäden in den Apfelplantagen und zu einem Verlust von 80% bis teilweise zu 100 % führte.

Beliebte Sorten: Für jeden Geschmack der passende Apfel

Die beliebtesten Apfelsorten in Brandenburg sind ‚Elstar‘, ‚Pinova‘ und ‚Jonagold‘. Diese Sorten zeichnen sich durch ihre Frische und Ausgereiftheit aus. Regionale Äpfel bieten nicht nur ein besseres Geschmackserlebnis, sondern tragen auch zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks durch kurze Transportwege bei. Insgesamt sind in der Region etwa 30 Sorten im Handel erhältlich – von süß bis säuerlich, von knackig bis mehlig – und bedienen so die vielfältigen Vorlieben der Verbraucher. Trotz der positiven Aussichten für 2025 bleibt der Apfelanbau in Brandenburg mit Herausforderungen konfrontiert. Der Klimawandel führt zu verfrühtem Austrieb der Bäume und erhöht die Gefahr von Spätfrostschäden. Extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hagel, Hitze und Dürre erfordern Anpassungen im Anbau. In Verbindung mit den Brandenburger Böden und dem geringen Niederschlag müssen effiziente Lösungen für die Wasserversorgung gefunden werden.

Forderungen an die Politik und Verbraucher: Rahmenbedingungen sichern und regionale Äpfel kaufen

Der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg e.V. fordert daher von der Politik einen klaren Einsatz zum Erhalt der Betriebe. Notwendig sind Versicherungslösungen zur Risikoabsicherung, Investitionsförderung für den Witterungsschutz und die Möglichkeit, gezielten und nützlingsschonenden Pflanzenschutz weiterhin betreiben zu können. Neben den klimatischen Herausforderungen stehen regionale Äpfel aus Brandenburg unter großem Konkurrenzdruck zu Äpfeln aus dem europäischen Ausland. Der Berufsstand fordert daher ein klares Bekenntnis des Handels, in Zeiten verfügbarer heimischer Saisonware, dieser den Vorzug zu geben. Der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg e.V. ruft zudem alle Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, Äpfel aus der Region zu kaufen und damit die heimischen Obstbauern zu unterstützen. Regionale Äpfel bieten nicht nur ein besseres Geschmackserlebnis, sondern tragen auch zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und zum Erhalt der Kulturlandschaft bei.

Brandenburg – Weinland mit Tradition und Zukunft

Brandenburg blickt auf eine lange Weinbaugeschichte zurück, die bis ins 12. Jahrhundert reicht. Nach einem Rückgang im 19. Jahrhundert erlebt der Weinbau seit einigen Jahren eine spürbare Renaissance. Aktuell werden rund 54,5 Hektar Rebfläche von etwa 55 Winzern bewirtschaftet.

Angebaut werden sowohl Weiß- als auch Rotweinsorten, die als Weiß-, Rosé- und Rotweine ausgebaut werden. Die eiszeitlich und nacheiszeitlich geformte Landschaft Brandenburgs und ihre charakteristischen Böden prägen das Anbaugebiet des Brandenburger Landweins. In Kombination mit den geringen Niederschlägen und der hohen jährlichen Sonnenscheindauer ergeben die mineralstoffarmen Böden charakteristische und einzigartige Weine mit fruchtigen Noten von Apfel, Beeren oder Sauerkirsche. Die Fruchtaromen erinnern an frische Früchte wie grüner Apfel und Pfirsich bei Weißweinen, Sauerkirsche bei Rosé sowie Johannisbeeren und Brombeeren bei Rotweinen.

Der bundesweite Tag des Friedhofs findet traditionell am dritten Septemberwochenende statt, sodass Sie sich für 2026 den

Sonntag, den 20. September 2026 vormerken können